Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 95.604 Abonnenten | 131.270 Meldungen | 42.211 Pressefotos
Verwandte Meldungen
"Kopierschutz im Musiksektor ist tot"
Intel entwickelt Anti-Rootkit-Chip
Nachwehen von Sonys XCP-Blamage
Erster Trojaner sagt: Danke, Sony!

Weitere Meldungen
Gläserner HDTV-PC von Sony als Antwort auf Apples iMac
Umfrage zeigt: Jeder zweite telefonierende Radfahrer ohne Freisprech-Einrichtung
Vernetzter Haushalt mit Komfort und Design
Die neue Marke Carrera Home Entertainment auf der IFA 2007

Sponsored Links
Den Verlust eines Menschen richtig verarbeiten - ASPETOS hilft und informiert
Informieren Sie sich kostenlos
Leben ohne Sehhilfe – CARE Vision
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte

Monster Jobcorner

Finden Sie uns auf Facebook

Werbung

pte070828027 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Share |

F-Secure entdeckt Rootkit bei Sonys USB-Stick MicroVault
"Waren sehr überrascht, als der Rootkit-Scanner Alarm geschlagen hat"

Verstecktes Verzeichnis dient offenbar dem Schutz der Fingerprint-Dateien (Foto: f-secure.com)
Helsinki/Tokio (pte/28.08.2007/13:05) - Die Sicherheitsexperten von F-Secure berichten in ihrem Weblog http://www.f-secure.com/weblog, dass sie eine Software mit Rootkit-Funktion aus dem Haus Sony entdeckt haben. Vor knapp zwei Jahren lieferte Sony BMG in den USA Audio-CDs mit einem Kopierschutzprogramm aus, das ebenfalls ein Rootkit enthalten hat (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=051103036 ). Im aktuellen Fall bekommen Sony-Kunden das zwielichtige Tool in einer Software geliefert, die für die Installation des Fingerprint-Sensors des Microvault USB-Sticks nötig ist.

Bei der Installation der Fingerabdruck-Funktionen wird das versteckte Verzeichnis "c:\windows\" angelegt, berichten die F-Secure-Techniker. Lässt sich der PC-User nun alle Ordner und Dateien in Windows anzeigen, so ist eben dieses Verzeichnis nicht sichtbar, da es von der Windows API nicht erkannt wird. "Kennt man jedoch den Namen des Ordners, so kann man darin weitere Dateien ablegen, die in weiterer Folge ebenfalls nicht angezeigt werden. Zudem ist es dort möglich, Malware zu deponieren und unerkannt auszuführen", heißt es im Blog. Viele Viren-Scanner würden die versteckte Schadsoftware ebenfalls nicht entdecken. Somit erfülle dieses Verzeichnis die Voraussetzung eines Rootkits.

Bei den betroffenen USB-Sticks handle es sich nach Angaben der Sicherheitstechniker zwar um ein älteres Produkt, ein Test mit aktualisierter Sony-Software aus dem Web brachte jedoch dasselbe Ergebnis. Man sei sehr überrascht gewesen, als der hauseigene Rootkit-Scanner DeepGuard HIPS Alarm geschlagen habe, so die Experten. Sie hätten die Warnung des Rootkit-Scanners zunächst für einen Fehlalarm gehalten. Nach näherer Untersuchung habe sich jedoch herausgestellt, dass es sich wirklich um ein weiteres Rootkit von Sony handelt. Laut F-Secure blieben entsprechende Anfragen bei Sony bis dato unbeantwortet.

Als Grund für den Einsatz einer Rootkit-Technik vermuten die Experten, dass der betroffene Ordner zum Schutz der Fingerabdruckdaten angelegt wird. Somit soll verhindert werden, dass die Daten ausgelesen bzw. die Authentifizierung umgangen wird. "Es ist natürlich klar, dass man derartige sensible Daten nicht für jedermann einsehbar abspeichern kann. Diese Art ist jedoch nach unserer Ansicht der falsche Weg", mahnen die F-Secure-Techniker. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Andreas List
email: list@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-313

Weitersagen



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Deutschland | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt