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pte070725024 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
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MySpace schmeißt 29.000 vorbestrafte Sexualtäter raus
Löschung der Accounts als Schutzmaßnahme für Minderjährige

MySpace verstärkt Kampf gegen Sexualstraftäter (Foto: fotodienst.at)
San Francisco (pte/25.07.2007/13:49) - Die Social-Web-Plattform MySpace http://www.myspace.com hat 29.000 User-Accounts, die von vorbestraften Sexualtätern angelegt wurden, gelöscht. Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen auf die zunehmende Kritik von Behörden und Jugendschützern, die in der Plattform eine Bedrohung für minderjährige User sieht. So sieht sich MySpace derzeit mit einer Reihe von Klagen von Teenagern bzw. deren Angehörigen konfrontiert, die von MySpace-Teilnehmern sexuell belästigt wurden. In allen Fällen waren die Jugendlichen Erwachsenen auf den Leim gegangen, die sich als Gleichaltrige auf der Plattform ausgegeben haben.

Die Löschaktion bezieht sich derzeit auf die USA, wo die meisten MySpace-Accounts angelegt werden. Medienberichten zufolge hat sich der Generalstaatsanwalt von Connecticut, Richard Blumenthal, allerdings schockiert über die hohe Anzahl an Accounts von vorbestraften Sexualstraftätern gezeigt. Im Mai dieses Jahres war an die Öffentlichkeit gedrungen, dass MySpace 7.000 derartige Accounts nach Nachforschungen gesperrt hatte. Dass die Zahl nun auf 29.000 angestiegen sei, mache umso mehr deutlich, dass es strengere Regeln für das Anlegen von MySpace-Accounts geben müsse, so Blumenthal. Neben einem Altersnachweis verlangt der Staatsanwalt auch eine Einverständniserklärung der Eltern, wenn minderjährige Kinder ein Profil anlegen wollen.

In den USA gibt es rund 600.000 verurteilte Sexualstraftäter, die sich bei ihrer lokalen Behörde melden müssen. Diese Daten sind regional einsehbar. Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen Sentinel Tech Holdings von Service-Anbietern wie MySpace allerdings beauftragt worden, eine landesweite Datenbank aufzubauen, über die vorbestrafte Nutzer sowie deren Accounts ausfindig gemacht und schließlich gesperrt werden können. Damit wollen Behörden wie private Initiativen verhindern, dass Sexualstraftäter über Internet mit potenziellen minderjährigen Opfern in Kontakt kommen. Das Löschen der 29.000 Accounts geht auf die im Vorjahr gestartete Initiative zurück (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=061206019). (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Martin Stepanek
email: stepanek@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-308

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