Aktien 2006: Top-Renditen mit Fortsetzung 2007
Durchschnittliche Renditen um 22 Prozent
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| (Foto: www.bdb.de) |
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Berlin
(pte/10.01.2007/13:36) -
Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) http://www.bdb.de heute, Mittwoch, mitteilte, gehörten Aktien für das Jahr 2006 zu den besten und am meist genutzten Anlageoptionen. "Bei festverzinslichen Geldanlagen waren hingegen die Renditen auch 2006 mit durchschnittlich etwas unter 3 Prozent relativ niedrig", betont Tanja Beller, Pressesprecherin des BdB, im Gespräch mit pressetext.
Aktionäre, die am ersten Handelstag 2006 deutsche Standardaktien aus dem DAX-Wertebereich kauften, profitierten bis Anfang dieses Jahres durchschnittlich um gut 22 Prozent. Aus 10.000 Euro Anlagekapital, das zu Beginn des letzten Jahres investiert wurde, konnten Anleger bis jetzt im Schnitt rund 2.300 Euro abschöpfen. Ähnlich, wenngleich verhaltener positiv, ist auch die Lage bei Goldeinlagen (970 Euro Zuwachs). Festverzinsliche Anlagen, wie Sparbriefe mit einem durchschnittlichen Zinssatz auf vier Jahre sowie Finanzierungsschätze mit einem Jahr Laufzeit verbuchten für die Anleger kaum größere Gewinnmargen als 240 bis 270 Euro. Die Schlusslichtpositionen nehmen das traditionelle Sparbuch mit dreimonatiger Kündigungsfrist (100 Euro Rendite) und Bundesobligationen mit einer Laufzeit von fünf Jahren (40 Euro Gewinn) ein. Bei letzteren wurde der gezahlte Zins durch die Kursverluste nahezu fast zur Gänze aufgefressen. Der Kursverlust einer Anleihe steht - sofern diese nicht verkauft wird - nur auf dem Papier, wobei bis zum Ende der Laufzeit eine Bundesobligation ohne Kursverluste zum Nennwert zurückgezahlt wird.
Beller führt dazu aus, dass "infolge gestiegener Marktzinsen im letzten Jahr unter anderem die Kurse von Bundesobligationen entsprechend sanken". Mit Blick auf das niedrige Zinsniveau beurteilt Beller die Zinsprognose für 2007 jedoch zuversichtlich und geht wieder von tendenziell etwas mehr steigenden Zinsen als bisher aus. "Dabei wird die Zinsentwicklung allerdings sehr stark von der weiteren konjunkturellen Entwicklung in Deutschland, den weltwirtschaftlichen Perspektiven und auch der Wechselkursentwicklung des Euro abhängen. Aktien sind grundsätzlich für Anleger als langfristige Geldanlage (Stichwort: Altersvorsorge) interessant", so die BdB-Sprecherin. Daher empfiehlt sie Anlegern eine Risikomischung aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren. Auch Fonds sind für eine Risikostreuung geeignet. Höhere Renditen - beispielsweise in Emerging Markets, wie Indien, Zentral- und Südosteuropa - sind daher auch nur gegen den Preis einer höheren Risikobereitschaft zu haben.
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