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pte050920019 Kultur/Lifestyle, Handel/Dienstleistungen |
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Belvedere bildet Rahmen für OscART 2005
Rosemarie Schwarzwälder und Klaus Albrecht Schröder ausgezeichnet
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| wkw/Reinhard Mayr |
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Wien
(pte/20.09.2005/10:10) -
Alle OscARTs bleiben in diesem Jahr in Wien. Die von der Sektion Kunsthandel der Wirtschaftskammer Wien gewählten Preisträger wurden gestern, Montagabend, im Marmorsaal der Österreichischen Galerie Belvedere ausgezeichnet. In insgesamt vier Kategorien wurden Prämien, in diesem Jahr in Form einer Skulptur der Künstlerin Esther Stocker, verliehen.
Der OscART in der Kategorie "Zeitgenössische Galerien" ging an Rosemarie Schwarzwälder, die seit den späten siebziger Jahren dazu beiträgt, "dass Wien als eine Kunststadt, eine Stadt der bildenden Kunst gilt, und eine tief verankerte internationale Positionierung auf diesem Sektor erfahren hat", wie Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, in seiner Laudatio ausführte.
Der Klassische Kunsthandel hat seine würdigste Vertreterin und Preisträgerin in Elisabeth Sturm-Bednarczyk gefunden. Die in Polen geborene und in Wien aufgewachsene Kunsthändlerin mit Geschäft in der Wiener Dorotheergasse gilt als international anerkannte Expertin für barocke und klassizistische Porzellane. Der OscART für Kunstpublizistik ging etwas überraschend an Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder. Etwas konstruiert auch die Begründung des Laudators Konrad Paul Liessmann: "Geht es in der Kunstpublizistik darum, die Sache der Kunst nicht gegen eine Öffentlichkeit, sondern für eine Öffentlichkeit zu vertreten, kann ich mir keinen besseren Träger des OscART für Kunstpublizistik vorstellen als Klaus Albrecht Schröder."
Für sein Lebenswerk wurde Prof. Rudolf von Strasser ausgezeichnet. Über den Sammler und Spezialisten für Glaskunst, sagte der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museum, Wilfried Seipel: "In unserer schnelllebigen Zeit spielt die Kultur des Sammelns und Bewahrens eine wichtige Rolle. Sammlungen tragen wesentlich zur Vermittlung von Wissen über die Vergangenheit bei. Prof. Rudolf von Strasser hat seine Kunstsammlung öffentlich verfügbar gemacht und damit über seine Sammelleidenschaft hinaus auch großes Engagement für unsere Gesellschaft bewiesen."
Den Award hat die Künstlerin Esther Stocker gestaltet. Mit der für den OscART 2005 geschaffenen Arbeit "Element" zeigt Stocker die Vielfältigkeit der Arbeit mit und für die Kunst. Indem sie es dem Besitzer überlässt wie die Skulptur aufgestellt wird, erreicht sie einen Bruch mit der Funktion als Trophäe und lässt so den Raum offen für die persönliche Erfahrung im Umgang mit Kunst. Der OscART 2005 wurde in einer limitierten Auflage von der online-Kunstzeitung artmagazine.cc http://www.artmagazine.cc in einer Auflage von 30 Stück produziert.
(Ende)
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